Observability

Überwachung der Performance, frühzeitige Erkennung von Störungen und ganzheitliches Verständnis des Systemverhaltens über alle verteilten MES-Komponenten hinweg.

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Überwachung der Performance, frühzeitige Erkennung von Störungen und ganzheitliches Verständnis des Systemverhaltens über alle verteilten MES-Komponenten hinweg.

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Sehen, was das MES auf den ersten Blick nicht zeigt

Moderne MES-Umgebungen sind per Design hochkomplex. Sie umfassen zahlreiche Services, Datenbanken, APIs und Kubernetes-Komponenten. In Großunternehmen steigt die Komplexität zusätzlich, da das MES häufig über mehrere Standorte verteilt betrieben wird. Wenn es zu Performance-Einbußen oder Ausfällen kommt, ist die Ursache selten unmittelbar erkennbar.

Observability schafft Transparenz über die tatsächlichen Vorgänge innerhalb des MES – über sämtliche installierten und verteilten Instanzen hinweg.

Durch die Auswertung von Telemetriedaten (Logs, Metriken und Traces) entstehen verwertbare Erkenntnisse, mit denen sich Störungen frühzeitig erkennen, Ursachen schneller identifizieren und Produktionsprozesse stabil sowie reibungslos betreiben lassen.

Warum Observability in MES-Umgebungen entscheidend ist

Mit zunehmender Modularität moderner MES-Architekturen stoßen klassische Monitoring-Ansätze an ihre Grenzen. Sie zeigen lediglich, dass ein Problem besteht – jedoch nicht, warum es auftritt.

Observability geht einen entscheidenden Schritt weiter: Sie macht sichtbar, wie Services und Systemkomponenten miteinander interagieren, wo Verarbeitungszeit anfällt und welche Komponenten unter erhöhter Last stehen. So können Teams von reaktiver Störungsbehebung zu proaktiver Steuerung übergehen. Dies ist besonders kritisch, wenn Leistungsabfälle oder Ausfälle unmittelbare Auswirkungen auf den Produktionsbetrieb haben.

Was Observability sichtbar macht

Echtzeit-Transparenz über Systemaktivitäten, einschließlich Anfragenvolumen, Ausnahmen, Durchsatz und Auswirkungen auf Services. Dies ermöglicht die frühzeitige Erkennung abnormer Verhaltensweisen und die Behebung von Engpässen, bevor sie sich auf die Produktion auswirken.

Einblicke in die tatsächliche Nutzung des MES über Standorte und Rollen hinweg gewinnen. Transparenz darüber gewinnen, welche Seiten am häufigsten genutzt werden, welche Bildschirme die höchsten Latenzen aufweisen und wo UI-Engpässe entstehen – unter Einbeziehung von Kontextinformationen wie Browser, Plattform, Gerät und Standort. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Optimierung von Performance und Benutzererfahrung.

Überwachung von Datenbank-Antwortzeiten, Jobausführungen, Fehlern und lang laufenden Tasks. Observability macht Muster über die Zeit sichtbar, erleichtert so die frühzeitige Erkennung von Performance-Einbußen und stellt sicher, dass kritische MES-Prozesse zuverlässig laufen.

API-Aufrufe lassen sich über alle Services hinweg lückenlos nachverfolgen, um präzise zu erkennen, wo Zeit verbraucht wird. Traces machen Latenzprobleme, Service-Abhängigkeiten und Fehlerpunkte sichtbar und verkürzen die Zeit bis zur Root-Cause-Analyse bei Störungen erheblich.

Gezielte Einblicke in IoT-Komponenten gewinnen – einschließlich Fehlermustern, Logverteilung und gerätespezifischen Details. So lassen sich Probleme bereits an der Edge erkennen, bevor sie sich zu Produktionsstörungen ausweiten.

Observability ermöglicht

  • Transparenz auf Anwendungsebene – abgestimmt auf die Architektur von Critical Manufacturing MES
  • Lokale Dashboards und Alerts für Echtzeit-Überblick über alle Umgebungen
  • Automatisierte Performance-Schwellenwerte basierend auf P90-, P95- und P99-Metriken
  • Proaktive Erkennung von Performance-Engpässen und potenziellen Incidents
  • Analyse und Monitoring durch Critical-Manufacturing-Experten
  • Regelmäßige Einblicke in Systemzustand, Nutzung und Feature-Adoption

Statt Rohdaten liefert dieser Ansatz konkrete, handlungsrelevante Erkenntnisse – damit sich Teams auf einen stabilen und effizienten Produktionsbetrieb konzentrieren können.

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