Zukunftsweisende Funktionen dank der Migration auf ein modernes MES

Systeme zur Überwachung der Betriebsabläufe im Fertigungsbereich verändern sich immer schneller und unterstützen so die Entwicklung der intelligenten Fertigungsumgebungen von morgen. Viele Hersteller stehen vor der Entscheidung, in ihr bestehendes MES weiter zu investieren oder auf ein modernes MES zu migrieren. Die Migration bedeutet dabei die notwendige Flexibilität für die Anpassung an Nachfrageänderungen und neue Anforderungen.

Moderne MES-Lösungen beschränken sich nicht auf bestimmte Fertigungsbereiche, sie umfassen auch neue Fertigungsmodelle sowie die Integration von unternehmensrelevanten Prozessen, wie etwa Wartung, Qualitätsmanagement und Entwicklung, und bieten gleichzeitig den Vorteil der vollständig integrierten Lieferkette. Für immer mehr Unternehmen ist das Risiko, welches der Einsatz von überholten Legacy-MES birgt, deutlich größer als das Risiko, das die Umstellung auf ein neues MES mit sich bringt.

Warum ist eine MES-Migration notwendig?

Ein MES hat die Aufgabe, die Entwicklung, das Wachstum und die Innovation im Unternehmen zu unterstützen. Ältere MES-Systeme, die im Laufe der Zeit stark modifiziert wurden, erschweren Upgrades, Integration und beeinträchtigen Abwärtskompatibilität sowie Zukunftssicherheit erheblich. Aus diesem Grund wird ein modernes System erforderlich, das eine hochflexible Konfiguration erlaubt und eine Erweiterung der Grundfunktionen zulässt.

Es gibt mehrere Gründe für den Wechsel, die von der Unterstützung digitaler Transformation über die Erfüllung der Kundenbedürfnisse bis hin zur Anpassung an neue Technologien in der Fertigung und neue Produkte reichen.

  • Konkurrenzfähigkeit
  • Reaktionsschnelligkeit
  • Zukunftssicherheit
  • Nutzung fortgeschrittener Technologien

Wie migriert man auf ein neues MES?

Es gibt keine Standardherangehensweise für die Migration von einem Legacy-MES auf ein neues System. Bei der Auswahl einer Migrationsstrategie spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle, die je nach Grad der Interdependenz, Automatisierung und Ausfallzeiten gewichtet werden müssen.

Zeit

Wie lange dauert das Projekt von Anfang bis Ende, einschließlich der Phasen vor der Migration, der eigentlichen Migration und danach?

Risiko

Wie hoch ist das Risiko und die Risikowahrscheinlichkeit?

Kosten

Wie hoch sind die Planungs- und Durchführungskosten der gewählten Strategie, einschließlich der Zusatzkosten (bspw. Ausfallzeiten)?

Jedes Migrationsprojekt ist anders

Die Rahmenbedingungen bestimmen die entsprechende Migrationsstrategie mit Blick auf Risiko, Zeit und Kosten/Aufwand.

Diese Strategie birgt das höchste Risiko, bei gleichzeitig geringster Migrationsdauer und niedrigsten Kosten

Empfehlung:
Papier- oder Excel-basiertes MES. MES-Anwendung als Stand-Alone-Lösung

Abgestimmte Migrationsstrategie

Empfehlung: 
Integrierte MES-Anwendung, niedrige Automatisierung

Strategie mit dem geringsten Risiko, aber den höchsten Kosten

Empfehlung:
Integrierte MES-Anwendung, hohe Automatisierung

Was ist die optimale Migrationsstrategie?

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