Advanced Planning and Scheduling

APS GEWINNT AN AGILITÄT MIT MES

Critical Manufacturing MES sammelt Prozessdaten, die unverzüglich für ein integriertes APS-Modul verfügbar sind. Mit dieser Funktionalität zur Erkennung von Vorfällen und Störungen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Fertigung auftreten, kann das System einen optimalen oder nahezu optimalen Terminplan erstellen und diesen bei Änderungen auf dem neuesten Stand halten.

Für Industrie 4.0 Anwendungen muss die integrierte MES-Planung in der Lage sein, IIoT-Daten aus CPS und CPPS zu verarbeiten, um mögliche Echtzeit-Änderungen zu verwalten. Für den Erfolg von Industrie 4.0 ist es unerlässlich, die Terminplanung wirklich dynamisch zu gestalten und vollständig in den Ablauf der Produktionsvorgänge zu integrieren. » Mehr erfahren über Industrie 4.0, IIoT, CPS und CPPS

Integriertes APS-Modul von Critical Manufacturing MES bietet Ihnen folgende Vorteile:

Schnelle Erstellung akzeptabler und zufriedenstellender Terminplanszenarien;
Effektive und zeitnahe Lösungsfindung für Probleme, die auf eine große Anzahl von Einschränkungen und Arbeitsvorgängen zurückzuführen sind;
Fortschrittliche Mechanismen zur quantitativen Bewertung der Lösungsqualität;
Multikriterielle Terminplanoptimierung;
Kompetenz zur Verbesserung der Gesamtkennzahlen (z.B. Verkürzung der Vorbereitungszeit oder Steigerung der Energieeffizienz) bei zeitgleicher lokaler Optimierung (d.h. an jedem Arbeitsplatz).
»» WAS IST NEU IN CRITICAL MANUFACTURING MES?

Die Integration des Manufacturing Execution Systems (MES) und der Funktionalitäten von Advanced Planning and Scheduling (APS) zusammen mit der Erfahrung von Planern machen die Terminplanung effektiver als je zuvor. MES und APS können auch unabhängig voneinander eingesetzt werden, wobei nur durch Verknüpfung beider Systeme ein echter Mehrwert erreicht werden kann:

Stammdaten-Duplizierungen vermeiden;
Echtzeitstatus der Fertigung im Terminplan berücksichtigen;
Alle geplanten Fertigungsaktivitäten aus anderen MES-Modulen mit erfassen;
Terminierung oder Disposition in unterschiedlichen Fertigungsbereichen nutzen;
Schnittstelle zwischen MES und APS aufheben.

Integrated Scheduling - WIE FUNKTIONIERT DAS?

Integriertes Scheduling oder native Terminplanung von Critical Manufacturing MES unterstützt termingerechte Auftragsausführung, ermöglicht realistische Auftragszusagen, sorgt für Optimierung hinsichtlich Marktvolatilität and und Agilität, um den Marktanforderungen gerecht zu werden.

STAMMDATEN ERZEUGEN
1. Ein Fabrikmodell bestimmen
2. Aufträge/Materialien und Maschinen hinzufügen

TERMINPLAN ERSTELLEN
1. Die Optimierungskriterien bestimmen
2. Einen Terminplan erstellen

TERMINPLAN ANPASSEN
1. Den erstellten Terminplan anzeigen
2. Manuelle Anpassungen vornehmen
3. Evtl. den Terminplan erneut erstellen
4. Den Terminplan freigeben

TERMINPLAN AUSFÜHREN
1. Jede Ressource wird zur Verwendung von Dispositionslisten oder APS eingerichtet


Scheduling Algorithm

Optimization multi-criteria


Die Terminplanung für Fertigungsaufträge gilt als ein kritischer Prozess in der Produktion, der mit erheblichen Kosten oder auch Gewinnen einhergeht. Es handelt sich also um ein "strukturiertes" Problem, das die Produkt-Wegesteuerung und -Verfolgung nach Ressourcen-Merkmalen und Eigenschaften umfasst und gleichzeitig enorme Schwierigkeiten mit sich bringt, die auf die Existenz mehrerer und widersprüchlicher Ziele zurückzuführen ist, die oftmals qualitativer Natur sind.

Scheduling ist ein Puffer zwischen Nachfrage und Produktion. Es ermöglicht eine effektive Nutzung von Produktionsressourcen anhand der Umsetzung des Produktionsplans, der sich an der Kundennachfrage orientiert. Es legt fest, was jede Ressource tun soll, um einen bestimmten Auftragsmix in kürzester Zeit zu erfüllen.

Die APS-Funktionalität nutzt zwei Grundgedanken:

die Arbeit des Planers zu bewerten und Fertigungsaufträge anhand
einer umfassenden Logik zu planen,

die Verbesserung der bestehenden Lösungen zu ermöglichen.

Die Zielsetzung des APS ist Termintreue zu verbessern, Durchlaufzeiten zu verkürzen und Ressourcen besser zu nutzen.


HAUPTVORTEILE VON SCHEDULING:
  • Optimierte Ressourcennutzung » Produktivitätssteigerung
  • Synchronisierung der Aufträge mit einem umsetzbaren Terminplan » Abbau der Lagerbestände
  • Reduzierung der Materialbestände in der Fertigung (WIP), die den Produktionsablauf verlangsamen » Verkürzung der Produktionsdauer
  • Verbesserte Termintreue » hohe Kundenzufriedenheit
  • Bessere Finanzplanung gemäß Personal- und Ressourceneinsatz » Verbesserung der Kostenkontrolle

Terminplanung optimiert Ausführung und Verwaltung der Arbeitsabläufe in einem Zeitraum von Stunden bis zu einigen Wochen. Es stellt sicher, dass durch optimale Auslastung der einzelnen Ressourcen zu einem gegebenen Zeitpunkt eine extrem kurzfristige Auftragsabwicklung möglich ist.

Es ersetzt nicht andere Methoden der taktischen (mittelfristigen) und strategischen (langfristigen) Planung, wie z.B. Bedarfsprognose, Supply Chain Management, Ressourcen- und Materialmanagement.

HÄUFIGE VERZÖGERUNGEN
    - wiederkehrende Probleme bei Einhaltung verbindlicher Liefertermine
    - Probleme bei Bearbeitung von Anfragen und Einhaltung von Fristen
    - Probleme bei Bestimmung und Sicherstellung zuverlässiger Lieferzeiten
HÄUFIGE ÄNDERUNGEN DES PRODUKTIONSPLANS (ALS KONSEQUENZ DER VERZÖGERUNGEN)
HOHER BESTAND AN UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN (WIP)
    - zahlreiche Produktionsaufträge in der Fertigung
    - hohes Material- und WIP-Volumen
PROBLEME BEI REIHENFOLGEPLANUNG DES PRODUKTMIXES
    - lange Warteschlangen (insbesondere bei wichtigen Ressourcen)
    - häufiger Überstundenbedarf
    - Auftragsvergabe an Zulieferer aufgrund von Kapazitätsengpässen

Neues Whitepaper:

APS Goes Native for Industry 4.0. Why Advanced Planning and Scheduling Must be an MES Capability
von Iyno Advisors & Critical Manufacturing

Damit die Vorteile von Industrie 4.0 ausgeschöpft werden können, muss das APS nativ im Manufacturing Execution System (MES) integriert sein. Warum? Zur Erzielung optimaler Ergebnisse für automatisierte Industrie 4.0-Produktionslinien mit einem hohen Produktmix.

Denn nur mit einem APS-Modul als integraler MES-Bestandteil können sich die Unternehmen darauf verlassen, dass es schnell, genau und effizient genug ist, um diese Ergebnisse zu erreichen.

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