Critical Manufacturing framework

Critical Manufacturing ist seit jeher ein Vorreiter im Bereich MES-Komplettlösung auf Basis modernster Technologien. Denn von Anfang an haben wir in die Zukunft geschaut. So konnte Critical Manufacturing MES moderne, dennoch stabile und produktionsreife Architekturen einsetzen.

Das Infrastruktur-Framework von Critical Manufacturing für Online Transaction Processing (OLTP)-Geschäftsanwendungen bildet das Fundament unseres Handelns. Sein Wert ergibt sich aus der Summe folgender Elemente:

Niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO) - durch den Einsatz modernster integrierter Standardkomponenten, mit Schwerpunkt auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit, Einsatzfähigkeit und Pflege;

Agilität - durch ein leistungsfähiges, erweiterbares Framework, umfassende Funktionalität und einfache Anpassung und Integration sowie Benutzerbildschirme, die kundenspezifisch konfiguriert und aktualisiert werden können;

Vielseitigkeit - durch ein generisches Datenmodell und eine umfangreiche, erweiterbare, individuell anpassbare Anwendungsplattform sowie Bildschirme, die auf allen Plattformen, einschließlich mobiler, funktionieren;

Zuverlässige Leistung auf höchstem Niveau - durch den Einsatz von bewährten, kostengünstigen Hard- und Softwarelösungen, sowie Architektur, die für Leistung, Skalierbarkeit und intelligente Datenbankpartitionierung ausgelegt ist.

Unser Infrastruktur-Framework umfasst drei Ebenen, die eine gute Partitionierung, Modularität und Skalierbarkeit der Anwendungen bieten und für eine einwandfreie Integration ausgelegt sind. Die Infrastruktur wurde unter Berücksichtigung der unterschiedlichen kundenspezifischen Geschäftsanforderungen konzipiert, sodass Anpassung und Erweiterung auf allen drei Ebenen möglich ist.

Grafische Benutzeroberflächen wurden für Rich Internet Applications (RIA) browser- und plattformübergreifend entwickelt und bieten eine umfassende, interaktive Benutzerumgebung. Module auf HTML5-Basis unterstützen alle mobilen oder Desktop-Betriebssysteme.

Die moderne HTML5-Benutzeroberfläche basiert auf AngularJS (von Google) und TypeScript (von Microsoft) und ist device- und plattplattformübergreifend anwendbar. Es bietet eine Plattform für die künftige Critical Manufacturing MES-Benutzeroberfläche und ist auch für andere Unternehmensanwendungen erweiterbar und anpassbar.

Benutzerspezifische Anpassung:

Erstellung der individuellen Seiten und Assistenten ohne Programmieraufwand: Mit dem integrierten UI-Page-Designer.

Ergänzung oder Anpassung der Benutzeroberfläche und ihrer visuellen Bestandteile: Diese werden auf der Benutzeroberfläche angezeigt und weisen somit die Eigenschaften der nativen GUI-Komponenten auf.

Erstellung eigener Themes und Styles: Anhand von CSS mit der Option, Themes jederzeit ändern zu können.

Die Businessschicht implementiert und stellt alle Funktionalitäten als Services für die Außenwelt zur Verfügung. Die Schnittstellenschicht unterstützt neben anderen Protokollen auch Web Services.

Die Business Workflows bilden die Orchestration-Ebene, mit der durch die Koordinierung von Business-Objekten eine übergeordnete Funktionalität geschaffen wird.

Die Business-Objekte folgen einem hierarchischen Objektmodell, das die Erstellung von Objekten mit einem identischen Verhalten ermöglicht.

Benutzerspezifische Anpassung:

Erstellung und Ergänzung von Business-Objekten: Anhand von Metadaten-Verzeichnis können neue Business-Objekte nahtlos in den Business-Framework eingefügt werden. Bestehende Business-Objekte können erweitert sowie Beziehungen zwischen verschiedenen Objekten hergestellt werden.

Erstellung neuer Dienste: Neue Dienste können standardmäßig erstellt, bereitgestellt und genutzt werden.

Hinzufügen von Geschäftsregeln für Pre- und Post-Processing-Logik: Eine dynamische Business-Rule-Engine ermöglicht die Implementierung von Pre- und Post-Transaktionslogiken für jeden Dienst und Betrieb.

Sie wurde speziell zur Erstellung von automatischen, leistungsstarken, integrierten Data-Warehouse-, Berichts- und Data-Mining-Funktionen entwickelt. Darüber hinaus verfügt sie über ein für die Laufzeit optimiertes Berichts- und Business Intelligence-System, sodass die Daten zeitnah in den Operational Data Store (ODS) und in das Data Warehouse (DWH) ausgelagert werden können.

Benutzerspezifische Anpassung:

Erstellung und Anpassung bestehender Berichte:Neue Berichte können im grafischen Microsoft Report Builder erstellt und angepasst werden. Sie verfügen über Filter-, Tabellen-, Diagramme- und Drilldown-Funktionen.

Erstellung und Anpassung der Würfel: Das Data Warehouse folgt einem Sternschema, um Informationen aus verschiedenen Bereichen zu aggregieren. Critical Manufacturing verfügt über vordefinierte Material- und Ressourcen-Würfel, die erweitert werden können. Neue Würfel können anhand von Microsoft Analysis Services erstellt werden.

Integration von externen Datenquellen: Daten aus unterschiedlichen heterogenen Datenquellen können geladen, transformiert und im Operational Data Store (ODS) gespeichert werden, um ein universelles, umfassendes und integriertes Single Source of Truth-Datenarchiv für alle Berichte zu schaffen.

INTEGRATION

Die Critical Manufacturing Software wurde auf einer Stack-Technologie aus einer Hand (Microsoft) mit neuen Zusatzfunktionen der Benutzeroberfläche entwickelt, so dass jedes Betriebssystem und jede Plattform ausgewählt und Hauptanwendungen auf beliebigen Mobilgeräten effektiv genutzt werden können.

Microsoft garantiert höchste Interoperabilität und ist die zentrale Anlaufstelle für softwarebezogene Fragen. Wir nutzen folgende Technologien:

  • Microsoft HTML5
  • Microsoft C# / .Net
  • Microsoft SQL Server
  • Microsoft Windows

Die Kombination der aufgeführten Technologien liefert die erforderlichen Voraussetzungen, um eine Lösung zu geringen Gesamtbetriebskosten (TCO) zu erreichen und gleichzeitig eine umfangreiche und vielfältige Funktionalität zu realisieren.

KOMPLETTE FERTIGUNGSINTEGRATION

Nahtlose Integration von IT-Ebenen und Erhöhung der Interoperabilität von verteilten Fertigungsanwendungen.

Offene und erweiterbare Architektur von Critical Manufacturing MES unterstützt Manufacturing Execution Systeme, Fertigungssystemintegration, Maschinenanbindung, Fertigungsdatenanalyse und Geschäftsanalytik.

  • Einfache, bidirektionale Integration mit SAP, MS Dynamics und vielen anderen ERP-Systemen;
  • Integration mit SECS (SEMI Equipment Communications Standard)/GEM (Generic Equipment Model), OPC, Datenbank, Datei und weitere Möglichkeiten;
  • Das Framework von Critical Manufacturing auf Basis von Windows Communication Foundation (WCF) und SQL Server Integration Service (SSIS) bietet zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten;
  • Dank seiner modularen Struktur ist eine Integration des Critical Manufacturing MES mit herkömmlichen Systemen oder Systemen von Drittanbietern für spezifische Zwecke möglich.

HARDWARE-ZUVERLÄSSIGKEIT, SKALIERBARKEIT UND LEISTUNG

Anhand des Infrastruktur-Frameworks und der Technologie von Critical Manufacturing ist es möglich, die darauf basierenden Produkte von einem einzelnen Notebook bis hin zu einer sehr verteilten Anwendungslandschaft zu skalieren, sodass eine hohe Verfügbarkeit und Lastverteilung gewährleistet sind.

Das System kann in verschiedenen Ausführungsvarianten je nach Anforderungen an Systemlast und Skalierbarkeit schon mit einem einzelnen Server eingesetzt werden.

  • Die Hardware kann jederzeit entsprechend den Fertigungsanforderungen skaliert werden.
  • Es ist möglich, die Application Server Landschaften über Network Load Balancing sowohl vertikal als auch horizontal zu skalieren.
  • Die Datenbank ist im Hochverfügbarkeitsmodus entweder anhand von Failover-Clustering oder Spiegelung konfigurierbar.